Herzfrequenzzonen
Prozentbereiche aus bekanntem oder geschätztem Maximalpuls berechnen, optional mit Ruhepuls.
Über dieses Tool
Bekannten Maximalpuls eingeben oder aus dem Alter schätzen, Zonenmethode wählen und Berechnen drücken. Nur Karvonen benötigt den Ruhepuls. Eingabeänderungen entfernen das Ergebnis; Zurücksetzen stellt die Vorgaben wieder her.
Berechnung
Für einen Anteil p gilt beim Maximalpuls p × HRmax, bei Karvonen HRrest + p × (HRmax − HRrest). Derselbe Prozentsatz ergibt deshalb verschiedene Pulswerte; die Methoden sind nicht austauschbar.
Die fünf Bereiche von 50 bis 100 % sind eine Darstellungskonvention. Sie bestimmen weder Laktatschwelle noch VO₂max oder individuelle aerobe Grenze. Die obere Prozentgrenze gehört zum nächsten Bereich, außer bei 100 %. Ganzzahlige bpm-Bereiche vermeiden doppelte Grenzwerte; ein Strich bedeutet, dass kein ganzer bpm-Wert in den Bereich fällt.
Schätzungen und Grenzen
Tanaka verwendet 208 − 0,7 × Alter, die Alternative 220 − Alter. Beide sind Bevölkerungsschätzungen, keine Messung. Das Alter ist auf Erwachsene begrenzt (18–100 ganze Jahre); Tanakas Laborstichprobe umfasste 18–81 Jahre, ältere Werte sind daher Extrapolationen. Die Puls-Eingabegrenzen (Maximum 100–230, Ruhe 30–120 bpm) sind praktische Rechnergrenzen, keine Definition gesunder Normalwerte. Ein bekannter Maximalpuls benötigt kein Alter.
Persönliche Trainingszonen hängen von Messungen, Sportart, Gesundheit und Medikamenten ab. Keine der Methoden misst physiologische Schwellen. Allgemeine Intensitätsempfehlungen verwenden andere Prozentbereiche als diese Fünfzonendarstellung. MAF ist eine eigene Methode und wird hier nicht berechnet.
Quellen
Tanaka et al. (2001) · Cleveland Clinic: Pulsreserve · American Heart Association