Hardy-Weinberg
Hardy-Weinberg: erwartete Genotypfrequenzen aus p oder Vergleich beobachteter Anzahlen mit exaktem Gleichgewichtstest.
Über dieses Tool
Aus der Allelfrequenz p für A folgt q = 1−p für a. Im Hardy-Weinberg-Modell sind die Genotypfrequenzen AA: p², Aa: 2pq und aa: q²; die Tabelle zeigt Prozentwerte. Beide Allele und drei Genotypen beziehen sich auf einen autosomalen, biallelischen Locus bei diploiden Individuen.
Im Zählmodus ganze beobachtete Anzahlen eingeben. N wird als Summe berechnet, p = (2×AA+Aa)/(2N). Die Tabelle vergleicht beobachtete Anzahlen mit N×p², N×2pq und N×q². Erwartungswerte müssen nicht ganzzahlig sein. Ergebnisse aktualisieren sich bei gültigen Eingaben; CSV exportiert die dargestellten Häufigkeiten bzw. beobachteten und erwarteten Anzahlen.
P ist der zweiseitige exakte Test bei festgehaltenen Allelzahlen nach Wigginton et al. (2005): summiert werden alle möglichen Genotypkonfigurationen, deren Wahrscheinlichkeit höchstens so groß ist wie die beobachtete. Kein mid-P und kein Verdoppeln eines einseitigen Tests. χ² = Σ(O−E)²/E hat hier einen Freiheitsgrad; bei kleinen Erwartungen ist seine Näherung unzuverlässig. Bei nur einem Allel wird kein informativer Test angezeigt.
Ein kleiner P-Wert zeigt eine Abweichung vom Modell; ein großer beweist das Gleichgewicht nicht. Voraussetzung sind unabhängige Individuen und zufällige Paarung im betrachteten Modell. Genotypfehler, Populationsmischung oder andere Einflüsse können Abweichungen verursachen. Das Tool modelliert weder Vererbung einzelner Personen noch mehrere Allele oder Geschlechtschromosomen.
Maximal eine Million Individuen insgesamt. Kein Signifikanzentscheid oder Korrektur für mehrere Tests. Extrem kleine numerisch nicht mehr darstellbare P-Werte erscheinen als <1e−300. Ausgabe ist gerundet; sehr kleine positive Werte werden wissenschaftlich dargestellt. Verarbeitung lokal ohne Speicherung.